Nachhaltigkeit
Vom Abfall
zur Infrastruktur
Kurzlebiger Kunststoffabfall, der die Umwelt belastet, wird zu einem Infrastrukturwerkstoff für mehr als fünfzig Jahre Nutzung. Am Lebensende lassen sich Rerawa-Schwellen vollständig recyceln.
Erfassung und Sortierung
Siedlungs- und Industrie-Kunststoffabfall wird erfasst, nach Art sortiert und für die Fertigung vorbereitet.
Upcycling
Aus dem Abfall wird eine Schwelle, die jahrzehntelang im Gleis arbeitet. Die gesamte Kette — von der Rohstoffaufbereitung bis zum Fertigprodukt — läuft im eigenen Werk.
Wiedereinsatz in der Fertigung
Nach mehr als fünfzig Jahren Nutzung wird die Schwelle ausgebaut, gemahlen und wieder der Fertigung zugeführt.
Wald
Für die Fertigung
wird kein Baum gefällt
Eine herkömmliche Holzschwelle verlangt Hartholz. Weil die Kompositschwelle ein direkter Ersatz ist, wird der Schwellenbedarf der Strecke nicht zum Holzbedarf; für die Fertigung wird kein Baum gefällt.
Kreosot und Imprägnierchemie, die eine Holzschwelle schützen müssen, fallen ebenfalls aus dem Prozess.
Lebensende
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Ausgangsstoff
Eine ausgediente Holzschwelle gilt wegen des enthaltenen Kreosots als gefährlicher Abfall. Das Recycling einer Betonschwelle ist eng begrenzt; aus gebrochenem Beton eine neue Schwelle zu fertigen ist aufwendig, teuer und kein ökologischer Gewinn.
Wird eine Kompositschwelle ausgebaut, ist sie kein Abfall mehr — sie ist Ausgangsstoff. Sie wird gemahlen und zur neuen Schwelle.
Umweltwirkung
Was sich ändert
- Ausgangsstoff ist recyceltes Polymer
- Enthält weder Kreosot noch Imprägnierchemie
- Für die Fertigung wird kein Baum gefällt
- Keine Neuimprägnierung über die Nutzungsdauer
- Wiedereinsatz in der Fertigung statt Verbrennung oder Deponie